Die schönsten Ausstellungen in Frankreich in 2026

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Kultur und Kulturerbe

Zeitgenössisches, Modernes... Eine Vielzahl an Themen wird 2024 in den französischen Museen behandelt!
© Africa Studio / Adobe Stock - Zeitgenössisches, Modernes... Eine Vielzahl an Themen wird 2024 in den französischen Museen behandelt!

Lesezeit: 0 MinVeröffentlicht am 30 April 2021, aktualisiert am 6 August 2026

Sich beim Bewundern eines Kunstwerks berühren und mitreißen lassen, einfach über die Welt um uns herum nachdenken, unsere Beziehung zu anderen Menschen und zur Natur überdenken. Überall in Frankreich werden in den großen Museen Werke internationaler Künstler ausgestellt. Von Frida Kahlo über Henri Matisse bis hin zu Claude Monet und Pierre Bonnard: Gönnen Sie sich mit unserer Auswahl der schönsten Ausstellungen ein ausgiebiges Bad in der Kultur.

Welche Ausstellungen sollte man 2026 in Frankreich besuchen?

Aktuelle Ausstellungen, die Sie nicht verpassen sollten 

Endloser Sonntag: Maurizio Cattelan und die Sammlung des Centre Pompidou im Centre Pompidou-Metz

Centre Pompidou-Metz, Parvis des Droits de l'Homme, Metz, Frankreich

Maurizio Cattelan, Comedian, 2019, Banane und Klebeband. Variable Maße.
© Photo, Zeno Zotti. Courtesy, Maurizio Cattelan’s Archive et et Galerie Perrotin. - Maurizio Cattelan, Comedian, 2019, Banane und Klebeband. Variable Maße.

8. Mai 2025 – 2. Februar 2027

Zum 15-jährigen Jubiläum geht das Centre Pompidou-Metz aufs Ganze. Von selten gezeigten Werken bis hin zu Ikonen wie der Wand aus André Bretons Atelier oder Marcel Duchamps Schachtisch – die gesamte Vielfalt der Sammlung des Centre Pompidou füllt die Grande Nef und die Museumsgalerien in einem Alphabet von 27 Sektionen voller Humor, Engagement und Fantasie. Ergänzt durch die augenzwinkernden Werke von Maurizio Cattelan – von der berühmten an der Wand befestigten Banane (Comedian) bis zum riesigen Katzenskelett (Felix) – lädt die Ausstellung dazu ein, eine Welt zu entdecken, in der Kunst Gewissheiten infrage stellt und den Sonntag als Ort der Freiheit neu erfindet.

Das Centre Pompidou-Metz in Lothringen besuchen 

Assemblages. Sich um die Dinge kümmern in den Abattoirs, Toulouse

Les Abattoirs, Allées Charles de Fitte, Toulouse, Frankreich

Floryan Varennes, „L'assemblée“ (Die Versammlung), 2021, Maulkörbe, medizinische Schläuche, medizinisches PVC, Edelstahlklammern, Nieten, Dreiecksringe, Glöckchen, Disteln [Carduus nutans].
© droits réservés ; photo : Phoebe Meyer. - Floryan Varennes, „L'assemblée“ (Die Versammlung), 2021, Maulkörbe, medizinische Schläuche, medizinisches PVC, Edelstahlklammern, Nieten, Dreiecksringe, Glöckchen, Disteln [Carduus nutans].

26. September 2025 – 27. September 2026

In Toulouse präsentieren die Abattoirs die Kunst des Assemblierens – eine Praxis, die Fragmente, Alltagsgegenstände und Abfälle in überraschende und poetische Kompositionen verwandelt. Auf fast einem Jahrhundert künstlerischer Produktion zeigt die Ausstellung die Vielfalt der Materialien und Techniken: von Vorreitern wie Picasso und den Dadaisten bis hin zu zeitgenössischen Künstlern wie Diego Bianchi und Kenia Almaraz Murillo. Genähtes Stoffmaterial, Collagen aus Papierarchiven oder andere Assemblagen eröffnen neue Formen. Assemblieren ist dabei mehr als eine Technik – es wird zu einem echten Akt der Fürsorge, der Besucher:innen dazu einlädt, über unseren Umgang mit Gegenständen, ihre Reparatur und ihre Neuerfindung nachzudenken.

Les Abattoirs in Toulouse, Okzitanien 

Zombies – Ihre Ursprünge im Musée des Confluences, Lyon

Musée des Confluences, Quai Perrache, Lyon, Frankreich

Gemälde, das die Marassa-Zeremonie darstellt Erste Hälfte des 20. Jahrhunderts – Denis Vergin (1928–2009) zugeschrieben – Ölgemälde – Musée du quai Branly – Jacques Chirac, Paris.
© musée du quai Branly / Jacques Chirac, photo Patrick Gries. - Gemälde, das die Marassa-Zeremonie darstellt Erste Hälfte des 20. Jahrhunderts – Denis Vergin (1928–2009) zugeschrieben – Ölgemälde – Musée du quai Branly – Jacques Chirac, Paris.

17. Oktober 2025 – 16. August 2026

Kennen Sie wirklich die Zombies und ihre Ursprünge? Weit entfernt von den Untoten des Kinos und der Popkultur bezeichnet der haitianische Zombi Verbrecher, die von Geheimgesellschaften verurteilt und zu einem qualvollen Tod verurteilt wurden. Eine komplexe Figur, geprägt von afrikanischen Religionen und karibischen indigenen Kulturen sowie von den Traumata der Sklaverei. Das Musée des Confluences lädt dazu ein, diese wenig bekannten, aber bis heute lebendigen Glaubensvorstellungen zu erkunden und zu verstehen, wie sie diesen universellen Mythos geformt haben.

Das Musée des Confluences in Lyon besuchen

Matisse – Die Symphonie der Farben und Frida Kahlo – Mitten ins Herz in den Bassins des Lumières, Bordeaux

Bassins des Lumières, Impasse Brown de Colstoun, Bordeaux, Frankreich

Geoffroy Groult / Culturespaces
© Geoffroy Groult / Culturespaces

Ab 7. Februar 2026

2026 laden die Bassins des Lumières dazu ein, in die Welt von Matisse einzutauchen, durch ein immersives Erlebnis, in dem Gemälde, Papierschnitte und Glasarbeiten in einem Tanz aus Licht und Farben lebendig werden. Von seinen frühen postimpressionistischen Werken über den leuchtenden Fauvismus bis hin zu den Arbeiten für die Chapelle du Rosaire in Vence entfaltet sich jeder Abschnitt seines Schaffens mit Intensität und Emotion. Die monumentalen Projektionen lassen die Kraft der Farbe spüren, die zum Ausdrucksmittel und künstlerischen Sprache wird.

Die leuchtenden Farben und intensiven Muster von Frida Kahlos Werk setzen diesen chromatischen Dialog in einer zweiten immersiven Ausstellung fort. Die zwei Fridas, Selbstporträt mit Dornenhalsband oder Die gebrochene Säule erwachen an den Wänden der Bassins zum Leben und zeigen die vielschichtige Identität und kreative Kraft der Künstlerin. Jede Projektion beleuchtet selbst die kleinsten Details, von pflanzlichen Mustern bis zu anatomischen Symbolen, und lässt die ganze Kraft ihrer Kunst spürbar werden.

Die Bassins des Lumières in Bordeaux besuchen

„Die Comédie-Française im Louvre-Lens“ im Louvre-Lens

Musée du Louvre-Lens, Rue Paul Bert, Lens, Frankreich

Musée du Louvre-Lens, Nordfrankreich
© Louvre-Lens / Frédéric Lovino - Musée du Louvre-Lens, Nordfrankreich

14. Februar bis 7. Dezember 2026

Zum ersten Mal präsentiert das Louvre-Lens rund zwanzig Gemälde und Skulpturen, die normalerweise auf verschiedene Bereiche der Comédie-Française in Paris verteilt sind. Porträts von Sarah Bernhardt, Jeanne Samary oder Adrienne Lecouvreur – auf der Bühne oder in ihren berühmtesten Rollen – erzählen die Geschichte der „Maison de Molière“, die 1680 gegründet wurde und heute das älteste noch aktive Theaterensemble der Welt ist. In einer Szenografie, die von der Welt des Theaters inspiriert ist, lässt die Ausstellung ein wenig bekanntes Kulturerbe lebendig werden und erinnert an die grossen Persönlichkeiten, die das französische Theater geprägt haben.

Louvre-Lens - Offizielle Website (engl)

„Bonnes Mères“ im Mucem in Marseille

Mucem - Musée des civilisations de l’Europe et de la Méditerranée, Esplanade J4, Marseille, Frankreich

Baya, „Frau und Kind in Blau“, 1947. Gouache auf Karton. 58 x 45,5 cm. Galerie Maeght, Paris.
© Baya, 2025 Courtesy Estate Baya and Mennour, Paris / photo : Galerie Maeght Paris - Baya, „Frau und Kind in Blau“, 1947. Gouache auf Karton. 58 x 45,5 cm. Galerie Maeght, Paris.

18. März bis 31. August 2026

Von den Muttergöttinnen der Antike bis zur berühmten „Bonne Mère“ von Marseille zeichnet das Mucem vier Jahrtausende der Darstellung von Mutterschaft rund um das Mittelmeer nach. Rund 350 Werke, Objekte, Filme und Installationen – darunter ein Gemälde von Botticelli, eine Skulptur von Niki de Saint Phalle sowie Arbeiten von Prune Nourry und Joana Vasconcelos – beleuchten die Erwartungen, die an Mütter gestellt werden, ebenso wie die Vielfalt ihrer Lebensrealitäten. Mit grosser Sensibilität widmet sich die Ausstellung der Beziehung zwischen Mutter und Kind, der Weitergabe von Werten und Erinnerungen sowie persönlicheren Erfahrungen, über die lange Zeit kaum gesprochen wurde.

Mucem in Marseille (engl)

„Toulouse-Lautrec – Erfinder moderner Ikonen“ im Caumont Centre d’Art in Aix-en-Provence

Hôtel de Caumont, Rue Joseph Cabassol, Aix-en-Provence, Frankreich

Ausstellung „Toulouse-Lautrec, Schöpfer von Ikonen“ im Caumont-Centre d'Art in Aix-en-Provence.
© Henri de Toulouse-Lautrec, L’Anglais au Moulin Rouge, 1892, lithographie couleur, 53,4 x 37,5 cm, collection particulière / Peter Schälchli - Ausstellung „Toulouse-Lautrec, Schöpfer von Ikonen“ im Caumont-Centre d'Art in Aix-en-Provence.

24. April bis 4. Oktober 2026

Fast einhundert Gemälde, Plakate, Lithografien und Skizzen entführen die Besucherinnen und Besucher in das Montmartre der Belle Époque – zwischen Cabarets, Theatern, Pferderennbahnen und Bordellen. La Goulue, Jane Avril, Aristide Bruant oder die Clownin Cha-U-Kao erscheinen durch den scharfen und zugleich einfühlsamen Blick Toulouse-Lautrecs, der berühmte Künstler ebenso wie unbekannte Persönlichkeiten in unverwechselbare Bildikonen verwandelte. Kräftige Farben, vereinfachte Formen und gewagte Kompositionen zeigen eindrucksvoll, wie er die Plakatkunst revolutionierte und den Grundstein für die moderne Werbung legte.

Caumont-Centre d’Art in Aix-en-Provence

„Sea, Pop & Sun“ in der Villa Carmignac auf der Insel Porquerolles

Villa Carmignac - Fondation Carmignac, Hyères, Frankreich

Andy Warhol, Sunset, 1972  Siebdruck auf Papier, 86,4 × 86,4 cm  Mit freundlicher Genehmigung des Andy Warhol Museum, Pittsburgh; Gründungssammlung,  Spende der Andy Warhol Foundation for the Visual Arts, Inc.
© Andy Warhol / ADAGP, Paris, 2026 - Photo : DR - Andy Warhol, Sunset, 1972 Siebdruck auf Papier, 86,4 × 86,4 cm Mit freundlicher Genehmigung des Andy Warhol Museum, Pittsburgh; Gründungssammlung, Spende der Andy Warhol Foundation for the Visual Arts, Inc.

25. April bis 1. November 2026

Zwischen Meer, Sonne und Popkultur lässt die Villa Carmignac die Aufbruchsstimmung der 1960er- und 1970er-Jahre wieder aufleben – eine Zeit neuer Freiheiten, wachsender Freizeitkultur und tiefgreifender gesellschaftlicher Veränderungen. Mehr als 80 Gemälde, Skulpturen, Fotografien und Videoinstallationen vereinen bedeutende Vertreter der Pop Art wie Andy Warhol, Roy Lichtenstein, Evelyne Axell oder Martial Raysse mit zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern, die diesen Geist bis heute weiterführen. Vor der mediterranen Kulisse von Porquerolles feiert die Ausstellung Farben, Sinnlichkeit und die Leichtigkeit des Sommers – und hinterfragt zugleich die Grenzen eines Ferienparadieses, das zunehmend vom Konsum geprägt ist.

Entdecken Sie die Villa Carmignac auf der Insel Porquerolles

„Art nouveau – Art déco. Marseille im Zentrum zweier Stilrichtungen“ im Château Borély in Marseille

Château Borély - Musée des arts décoratifs, de la faïence et de la mode de la Ville de Marseille, Avenue Clot Bey, Marseille, Frankreich

Bahut René Gabriel (1890–1950), 1930er Jahre, Holz, Metall, Elfenbein, Intarsien.
© Château Borély - Musée des Arts décoratifs, de la Faïence et de la Mode. - Bahut René Gabriel (1890–1950), 1930er Jahre, Holz, Metall, Elfenbein, Intarsien.

8. Mai 2026 bis 25. April 2027

Das Château Borély, in dem sich das Museum für Kunsthandwerk, Fayencen und Mode befindet, widmet sich einem bedeutenden Kapitel der Marseiller Kunstgeschichte. Hier begegnen sich die florale Eleganz des Jugendstils und die klaren Linien des Art déco. Rund 180 Werke aus renommierten französischen Museen sowie selten gezeigte Stücke aus regionalen Sammlungen machen den Reichtum eines künstlerischen Erbes sichtbar, das noch immer zu wenig bekannt ist. Die Ausstellung bietet Besucherinnen und Besuchern aus aller Welt eine eindrucksvolle Reise in die kreative Blütezeit, die das Erscheinungsbild der Hafenstadt zu Beginn des 20. Jahrhunderts nachhaltig geprägt hat.

Das Schloss Borély in Marseille in der Provence

„Mon plus beau plan fixe“ im Château d’If vor Marseille

Château d'If, Marseille, Frankreich

Château d'If, Marseille.
© Jean-Christophe Lett / Centre des monuments nationaux / 2026 - Château d'If, Marseille.

15. Mai bis 20. September 2026

Im Château d’If vor der Küste von Marseille präsentiert Hassen Ferhani drei Installationen, die Kino, Klang und Landschaft miteinander verbinden. Der Film 143 rue du désert, der das Leben einer Frau erzählt, die eine Raststation in der algerischen Wüste betreibt, tritt in Dialog mit Stimmen, Gesängen und Erzählungen, die mit Blick auf das Mittelmeer erklingen. Ergänzt wird die Ausstellung durch ein eigens für das historische Monument geschaffenes Werk. Indem sie zum bewussten Sehen und Zuhören einlädt, verwandelt die Ausstellung Fenster, Räume und den Horizont des Château d’If in eindrucksvolle Kinobilder.

Das Château d'If in Marseille in der Provence

„Anne und Patrick Poirier – Odyssee des Vergessens“ im Musée d’arts de Nantes

Musée d’arts de Nantes, Rue Georges Clemenceau, Nantes, Frankreich

Kunstmuseum von Nantes in der Region Pays de la Loire.
© Anne et Patrick Poirier. Odyssée de l'oubli / Musée d'arts de Nantes, photo : C Clos - Kunstmuseum von Nantes in der Region Pays de la Loire.

22. Mai bis 30. August 2026

Seit mehr als fünfzig Jahren beschäftigen sich Anne und Patrick Poirier mit Erinnerung, Ruinen und der Zerbrechlichkeit von Zivilisationen. Installationen, Zeichnungen, Gemälde und architektonische Konstruktionen prägen ihr poetisches Werk. Für den Patio des Museums entstand eigens La Cité des ombres, ein Labyrinth aus weisser Keramikarchitektur, ergänzt durch einen Leuchtschriftzug und eine Komposition für Violine. In der abgedunkelten Kapelle sind weitere bedeutende Arbeiten des Künstlerduos zu sehen. Zwischen Ruinen, Licht und Musik entfaltet sich eine eindrucksvolle Reise durch eine Welt, die vom Verschwinden bedroht ist und sich doch immer wieder neu erfinden kann.

Musée d'Arts de Nantes

„Chagall bei der Arbeit“ im Musée national Marc Chagall in Nizza

Musée National Marc Chagall, Avenue Docteur Ménard, Nice, Frankreich

Skizze für „Parade“, 1968  Tusche, Pastell, Graphitstift und Collage auf Papier, 32 x 24 cm  Geschenk von Meret Meyer im Jahr 2022  Sammlung Centre Pompidou, Paris  Musée national d’art moderne – Centre de création industrielle.
© Photo : Centre Pompidou, MNAM-CCI/Hélène Mauri/Dist. GrandPalaisRmn / Adagp, Paris, 2026 - Skizze für „Parade“, 1968 Tusche, Pastell, Graphitstift und Collage auf Papier, 32 x 24 cm Geschenk von Meret Meyer im Jahr 2022 Sammlung Centre Pompidou, Paris Musée national d’art moderne – Centre de création industrielle.

23. Mai bis 21. September 2026

Dank einer aussergewöhnlichen Leihgabe des Centre Pompidou präsentiert das Musée national Marc Chagall 141 Werke, die erst kürzlich in die französischen Nationalsammlungen aufgenommen wurden. Entwürfe für die Decke der Opéra Garnier, Bühnenvorhänge und Kostüme für das Ballett L’Oiseau de feu, aber auch Skulpturen, Keramiken und Collagen geben faszinierende Einblicke in Chagalls Schaffensprozess und seine unermüdliche Experimentierfreude. Die Ausstellung zeigt den Künstler von einer weniger bekannten Seite – weit über seine Malerei hinaus – und rückt seine Auseinandersetzung mit Farbe, Bewegung und monumentalen Projekten in den Mittelpunkt.

Marc-Chagall-Nationalmuseum in Nizza an der Côte d’Azur 

„Monet in Le Havre“ im Musée d’art moderne André Malraux (MuMa) in Le Havre

musée d'art moderne André Malraux, Boulevard Clemenceau, Le Havre, Frankreich

5. Juni bis 27. September 2026

Anlässlich des 100. Todestages von Claude Monet widmet sich das MuMa den rund dreissig prägenden Jahren, in denen der junge Künstler zwischen Le Havre und Paris seinen Blick schärfte und seinen künstlerischen Weg fand. Rund einhundert Gemälde, Skizzenbücher, Karikaturen, Fotografien und Dokumente – darunter zahlreiche Leihgaben des Musée d’Orsay – erzählen von seinen ersten Zeichnungen, seiner Begegnung mit Eugène Boudin, seiner Begeisterung für Küsten- und Hafenlandschaften sowie von den Förderern, die ihn in Le Havre unterstützten. Im Rahmen des Festivals Un Été Au Havre sind ausserdem zwei monumentale Installationen von Ai Weiwei aus Lego®-Steinen zu sehen, die Monets Seerosen neu interpretieren und einen spannenden Dialog zwischen Impressionismus und zeitgenössischer Kunst eröffnen.

Museum für moderne Kunst „André Malraux“ in Le Havre, in der Normandie

„Römische Kunst aus dem Louvre“ im Musée de la Romanité in Nîmes

Musée de la Romanité, Boulevard des Arènes, Nîmes, Frankreich

Ausstellung „Römische Kunst aus dem Louvre“ im Musée de la Romanité in Nîmes, in Okzitanien.
© Lauren Xavier Ferreira / Musée de la Romanité - Ausstellung „Römische Kunst aus dem Louvre“ im Musée de la Romanité in Nîmes, in Okzitanien.

11. Juni 2026 bis 10. Januar 2027

Anhand einer aussergewöhnlichen Auswahl von Meisterwerken aus dem Louvre zeigt die Ausstellung, welche Rolle Bilder und Kunstobjekte im Alltag des Römischen Reiches spielten. Gladiatorenhelme, Marmorstatuen, Mosaike, Schmuckstücke und kostbares Tafelgeschirr dienten nicht nur der Dekoration, sondern auch der Verehrung der Götter, der Darstellung gesellschaftlichen Ansehens oder dem Gedenken an Verstorbene. Indem die Objekte in ihren ursprünglichen Zusammenhang gestellt werden, lädt die Ausstellung dazu ein, sie nicht nur als Museumsstücke zu betrachten, sondern als lebendige Zeugnisse römischer Kultur, Religion und Lebensweise.

Musée de la Romanité in Nîmes, in Okzitanien

„Hier | Jetzt | Überall – Kiki Smith“ im MO.CO. in Montpellier

MO.CO., Rue de la République, Montpellier, Frankreich

„Dark Water“, 2023, Bronze, 182,9 x 165,1 x 71,1 cm, mit freundlicher Genehmigung von Timothy Taylor / Kiki Smith
© Timothy Taylor / Kiki Smith - „Dark Water“, 2023, Bronze, 182,9 x 165,1 x 71,1 cm, mit freundlicher Genehmigung von Timothy Taylor / Kiki Smith

13. Juni bis 11. Oktober 2026

Das MO.CO. widmet der amerikanischen Künstlerin Kiki Smith, einer der bedeutendsten Stimmen der zeitgenössischen Kunst, eine umfassende Ausstellung auf drei Etagen. Mehr als einhundert Werke aus den vergangenen vier Jahrzehnten – darunter Skulpturen, Zeichnungen, Druckgrafiken, Fotografien und Wandteppiche – beschäftigen sich mit dem menschlichen Körper, insbesondere dem weiblichen, sowie mit seinen Beziehungen zur Tierwelt, zur Natur, zur Gesellschaft und zur Spiritualität. Mal verletzlich und fragmentiert, mal voller Kraft und Gelassenheit wird der Körper zum roten Faden einer ebenso vielschichtigen wie überraschenden Entdeckungsreise durch das Werk der Künstlerin.

MO.CO. in Montpellier / Okzitanien

„Karen Knorr zu Gast im Schloss“ im Château d’Azay-le-Rideau

Château d'Azay-le-Rideau, Rue Balzac, Azay-le-Rideau, Frankreich

Schloss Azay-le-Rideau im Loiretal.
© P. Berthé – P. Cadet ou B. Gavaudo / Centre des monuments nationaux / Photo de presse / 2026 - Schloss Azay-le-Rideau im Loiretal.

13. Juni bis 1. November 2026

Das Château d’Azay-le-Rideau zeigt eine Retrospektive mit Werken aus mehr als vier Jahrzehnten der amerikanischen Fotografin Karen Knorr. Ihre Fotografien beschäftigen sich mit der Beziehung zwischen historischen Orten und ihren Bewohnern – oder vielmehr ihren ungewöhnlichen Gästen. Tiger, Hirsche, Pfaue oder Affen bevölkern Museen und Schlösser und schaffen elegante, rätselhafte und oft humorvolle Bildwelten.
Ergänzend zur Ausstellung präsentiert das Château d’Oiron eine Auswahl aus Knorrs Serie Punk und eröffnet damit eine weitere Perspektive auf das facettenreiche Werk der Künstlerin.

Besuchen Sie das Schloss von Azay-le-Rideau im Loiretal
Besichtigung des Schlosses von Oiron nördlich von Poitiers 

„Die Sterne neu entfachen“ an den Türmen und Stadtmauern von Aigues-Mortes in der Camargue

Remparts d'Aigues-Mortes, Logis du gouverneur, Place Anatole France, Aigues-Mortes, Frankreich

L'Atelier La Couleur du Verre / Gil Giuglio
© Centre des Monuments Nationaux / 2026 - L'Atelier La Couleur du Verre / Gil Giuglio

19. Juni bis 1. November 2026

Vor der eindrucksvollen Kulisse der mittelalterlichen Türme und Stadtmauern von Aigues-Mortes entfaltet die Künstlerin Sara Ouhaddou einen poetischen Rundgang mit Girlanden aus Glas, farbigen Fenstern und tierförmigen Amuletten. In Anlehnung an die Geschichte der Frauen, die einst in der Festung gefangen gehalten wurden, setzen sich ihre Werke mit unterschiedlichen Formen des Eingeschlossenseins auseinander – körperlich, gesellschaftlich oder persönlich. Gleichzeitig würdigen sie einfache Gesten des Alltags wie Schützen, Fürsorge und Erzählen, durch die Erinnerungen bewahrt und von Generation zu Generation weitergegeben werden.

Besichtigung der Türme und Stadtmauern von Aigues-Mortes in Okzitanien

„Lee Bae – En attendant“ in der Abtei Beaulieu-en-Rouergue nördlich von Toulouse

Abbaye de Beaulieu-en-Rouergue, Beaulieu, Ginals, Frankreich

Abtei von Beaulieu-en-Rouergue in Okzitanien.
© P. Berthé – P. Cadet ou B. Gavaudo / Centre des monuments nationaux – Photo de presse - 2026 - Abtei von Beaulieu-en-Rouergue in Okzitanien.

25. Juni bis 30. September 2026

Der südkoreanische Künstler Lee Bae bespielt die Abtei Beaulieu-en-Rouergue mit 23 Werken, die alle um ein Material kreisen, das sein Schaffen seit fast dreißig Jahren prägt: Holzkohle. Zeichnungen, Skulpturen und Installationen spielen mit Schwarz, Licht, Leere und den architektonischen Volumen der ehemaligen Zisterzienserabtei und schaffen einen faszinierenden Dialog zwischen zeitgenössischer Kunst und mittelalterlichem Kulturerbe. Die Ausstellung findet anlässlich des 140-jährigen Jubiläums der diplomatischen Beziehungen zwischen Frankreich und Korea statt und lädt zu einer stillen, intensiven Reise zwischen Materialität, Kontemplation und Licht ein.

Besuchen Sie die Abtei von Beaulieu-en-Rouergue in Okzitanien

„Roger-Edgar Gillet – Die grosse Farce“ im Musée des Beaux-Arts in Rennes

Musée des Beaux-Arts de Rennes, Quai Emile Zola, Rennes, Frankreich

27. Juni bis 20. September 2026

Das Musée des Beaux-Arts in Rennes widmet Roger-Edgar Gillet eine grosse Retrospektive. Der französische Maler ist bis heute nur einem vergleichsweise kleinen Publikum bekannt, obwohl sein Werk Humor, Scharfsinn und einen kritischen Blick auf die Gesellschaft vereint. Die Ausstellung erstreckt sich über beide Standorte des Museums und zeichnet seinen unabhängigen künstlerischen Weg nach – von der Abstraktion über oft groteske menschliche Figuren bis hin zu den kraftvollen Sturmlandschaften, die während seiner langen Aufenthalte an der bretonischen Küste nahe Saint-Malo entstanden. Es ist die erste grosse Retrospektive seit seinem Tod und eröffnet einen neuen Blick auf einen Künstler, dessen Malerei zugleich düster, humorvoll und zutiefst menschlich ist.

Kunstmuseum von Rennes in der Bretagne

„Pierre Paulin – Design neu gedacht“ im Musée Fabre in Montpellier

27. Juni bis 1. November 2026

Mit seiner ersten grossen Designausstellung widmet das Musée Fabre dem französischen Designer Pierre Paulin eine Hommage. Seine ikonischen Sitzmöbel – darunter der Mushroom Chair, der Ribbon Chair und der Tongue Chair – zählen längst zu den Klassikern des modernen Designs. Von den 1950er-Jahren bis zur Gestaltung der Innenräume des Élysée-Palasts zeichnet die Ausstellung fünf Jahrzehnte kreativer Innovation nach und zeigt, wie Paulin neue Materialien, Technologien und Lebensstile in seine Entwürfe einfliessen liess. Rekonstruierte Wohnräume, grossformatige Installationen und interaktive Stationen machen den Entstehungsprozess eines Designobjekts anschaulich – von der ersten Idee bis zur Fertigung.

Musée Fabre in Montpellier

„Picasso – Kunst in Bewegung“ und „Frida Kahlo – Im Herzen“ in den Carrières des Lumières in Les Baux-de-Provence

Carrières des Lumières, Route de Maillane, Les Baux-de-Provence, Frankreich

Ein immersives Erlebnis: „Picasso, Kunst in Bewegung“ in den Carrières des Lumières.
© Culturespaces/Vincent Pinson - Succession Picasso 2025 - Ein immersives Erlebnis: „Picasso, Kunst in Bewegung“ in den Carrières des Lumières.

Den ganzen Sommer über: Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag und Sonntag

Das Sommerprogramm der Carrières des Lumières entführt Besucherinnen und Besucher zunächst in die faszinierende Welt Pablo Picassos. Monumentale Projektionen und ein mitreissender Soundtrack lassen die verschiedenen Schaffensphasen des Künstlers lebendig werden – von der Blauen Periode über die Pariser Cabarets bis hin zu den Demoiselles d’Avignon und Guernica. Gesichter, Farben und Formen setzen die gewaltigen Felswände eindrucksvoll in Bewegung und eröffnen einen neuen Zugang zu einem der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts.

Anschliessend übernehmen die leuchtenden Selbstporträts, floralen Motive und vom mexikanischen Volksglauben inspirierten Symbole Frida Kahlos die Bühne. Die Projektionen erzählen von ihrem Leben in der Casa Azul, ihrem schweren Unfall, ihrer Beziehung zu Diego Rivera und davon, wie sie Schmerz in kreative Kraft verwandelte. In der einzigartigen Kulisse des ehemaligen Steinbruchs verschmelzen Bilder und Musik zu einer intensiven und farbenreichen Hommage an die aussergewöhnliche Künstlerin.

Les Carrières des Lumières“ in Les Baux-de-Provence

„Meine schöne Cousine. Von der Demoiselle de Bourgogne bis zur Marquise de Sévigné“ im Château de Bussy-Rabutin bei Dijon

Château de Bussy-Rabutin, Rue du Château, Bussy-le-Grand, Frankreich

Fotomontage von Madame de Sévigné mit künstlerischen Elementen.
© Rémi Tamain / Centre des Monuments Nationaux / 2026 - Fotomontage von Madame de Sévigné mit künstlerischen Elementen.

6. Juli bis 11. Oktober 2026

Zum 400. Geburtstag der Marquise de Sévigné widmet das Château de Bussy-Rabutin der berühmten Schriftstellerin eine Ausstellung, die weit über ihre legendären Briefe hinausgeht. Sie beleuchtet ihren scharfen Geist, ihre Unabhängigkeit und ihre Rolle am Hof Ludwigs XIV. Gleichzeitig stehen ihre enge Beziehung zu ihrem Cousin Roger de Bussy-Rabutin sowie ihr umfangreicher Briefwechsel im Mittelpunkt. Manuskripte, Porträts und sogar überraschende Pralinenschachteln mit ihrem Namen geben Einblicke in die gesellschaftlichen Codes, Vergnügungen und Rivalitäten des 17. Jahrhunderts und zeichnen das facettenreiche Porträt einer Frau, deren Einfluss bis heute nachwirkt.

Das Schloss von Bussy-Rabutin (Burgund)

„Die Idee der Himmelskörper“ im Centre de création contemporaine Olivier Debré (CCC OD) in Tours

Centre de Création Contemporaine Olivier Debré (CCC OD), parvis Jean Germain, Tours, Frankreich

„L’idée des corps célestes“, Ausstellung im cccod, Tours, Frankreich, 2026 (Kuratorinnen: Delphine Masson & Marine Rochard).
© Photo(s) : Vincent Royer, OpenUp Studio / cccod - Tours - „L’idée des corps célestes“, Ausstellung im cccod, Tours, Frankreich, 2026 (Kuratorinnen: Delphine Masson & Marine Rochard).

10. Juli 2026 bis 3. Januar 2027

Mit Unterstützung bedeutender Leihgaben des Centre Pompidou versammelt das CCC OD acht zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler, deren Werke die Forschungen Alexander Calders zu Bewegung, Gleichgewicht und Schwerkraft weiterdenken. Skulpturen, Installationen und Lichtspiele verändern sich mit jedem Schritt und eröffnen je nach Blickwinkel neue Perspektiven. Im Kirchenschiff ergänzt eine monumentale Installation von Marc Fornes diese Auseinandersetzung mit den unsichtbaren Kräften, die unsere Wahrnehmung des Raums prägen.

Zentrum für zeitgenössische Kunst „Olivier Debré“ in Tours im Loiretal der Schlösser

„Claude Monet – Das Vermächtnis seiner Gärten“ in Les Franciscaines in Deauville

Les Franciscaines, Avenue de la République, Deauville, Frankreich

Les Franciscaines in Deauville in der Normandie.
© Sandrine Boyer Engel - Les Franciscaines in Deauville in der Normandie.

11. Juli bis 1. November 2026

Anlässlich des 100. Todestages Claude Monets widmet sich diese Ausstellung im Kulturzentrum Les Franciscaines dem nachhaltigen Einfluss des Malers von Giverny auf Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt. Werke aus dem Musée d’Orsay, dem Musée Marmottan und weiteren bedeutenden Sammlungen treten in Dialog mit zeitgenössischen Arbeiten, die sich von Licht, Gärten und Farbe inspirieren lassen – von Japan über Nordafrika bis nach Europa und Nordamerika. Die Ausstellung lädt dazu ein, Monets Garten als lebendiges Kunstwerk neu zu entdecken, dessen Atmosphäre bis heute Fotografen und Kunstschaffende auf der ganzen Welt inspiriert.

Les Franciscaines in Deauville in der Normandie

„Einladung an Daniel Buren. Plantations: Arbeiten in situ, 2026 / Sammlungen“ im Musée des impressionnismes Giverny

Musée des impressionnismes Giverny, Rue Claude Monet, Giverny, Frankreich

Reiji Hiramatsu (geb. 1941) „Impression. Étretat“, 2018. Zweiteiliger Paravent, Pigmente und Klebstoff auf Seide, 179,9 x 170 cm. Giverny, Musée des Impressionnismes, 2018 vom Künstler erworben.
© Hiramatsu Reiji © Giverny, musée des impressionnismes / Takemi Art Photos. - Reiji Hiramatsu (geb. 1941) „Impression. Étretat“, 2018. Zweiteiliger Paravent, Pigmente und Klebstoff auf Seide, 179,9 x 170 cm. Giverny, Musée des Impressionnismes, 2018 vom Künstler erworben.

17. Juli bis 1. November 2026

Daniel Buren gestaltet die Gärten und Ausstellungsräume des Museums mit einer eigens für Giverny entwickelten Installation. Seine charakteristischen weissen und farbigen Streifen spielen mit Licht, Perspektiven und den Bewegungen der Besucherinnen und Besucher. Die zeitgenössischen Werke treten in einen spannenden Dialog mit rund 70 Gemälden, Skulpturen, Fotografien und Kunstobjekten, darunter Arbeiten von Claude Monet, Gustave Caillebotte, Eugène Boudin und Pierre Bonnard. Ein Jahrhundert nach Monets Tod verbindet die Ausstellung Impressionismus und Gegenwartskunst rund um die Themen Farbe, Licht und Landschaft.

Museum der Impressionisten in Giverny, in der Normandie

„Musée sentimental“ im Musée des Beaux-Arts in Lyon

Musée des Beaux-Arts de Lyon, Place des Terreaux, Lyon, Frankreich

Wand im Atelier von André Breton (Ausschnitt), 1922–1966 / Musée national d’art moderne, Centre Pompidou, Paris. Schenkung, 2003.
© ADAGP, Paris, 2026. Photo : Centre Pompidou, MNAM-CCI / Dist. GrandPalaisRmn - Wand im Atelier von André Breton (Ausschnitt), 1922–1966 / Musée national d’art moderne, Centre Pompidou, Paris. Schenkung, 2003.

11. September 2026 bis 14. März 2027

Die gemeinsam mit dem Centre Pompidou konzipierte Ausstellung widmet sich der Frage, wie Künstlerinnen und Künstler alltägliche Gegenstände sammeln, neu zusammensetzen und ihnen neue Geschichten verleihen. Zu den Höhepunkten zählen Le Magasin von Ben sowie die berühmte Atelierwand André Bretons, an der Masken, Steine, Wurzeln, Volkskunst und Objekte aus aller Welt eine ebenso persönliche wie faszinierende Sammlung bilden. Mit Werken von rund sechzig Kunstschaffenden des 20. und 21. Jahrhunderts zeigt die Ausstellung, wie selbst unscheinbare Fundstücke oder Erinnerungsobjekte zu Kunstwerken voller Emotionen und Geschichte werden können.

Musée des Beaux-Arts, Lyon

„Von einem Traum zum anderen“ – Biennale für zeitgenössische Kunst in Lyon

Musée d'Art Contemporain de Lyon (macLYON), Cité Internationale, Quai Charles de Gaulle, Lyon, Frankreich

Birke Gorm_girl anachronism / Vestjyllands Kunstpavillon / Photo : Jacob Friis-Holm Nielsen
© Birke Gorm_girl anachronism / Vestjyllands Kunstpavillon / Photo : Jacob Friis-Holm Nielsen

19. September bis 13. Dezember 2026

Unter dem Titel „Passer d’un rêve à l’autre“ lässt sich die Biennale von den berühmten Traboules Lyons inspirieren – jenen historischen Durchgängen, die Häuserblocks miteinander verbinden. Die Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, von einem Ort zum nächsten, von einer Idee zur anderen und von einer Wahrnehmung zur nächsten zu wechseln. Hauptspielorte sind unter anderem die Grandes Locos, ein ehemaliges Bahngelände, das heute als Kulturzentrum dient, das Musée des Tissus et des Arts décoratifs sowie das Musée d’art contemporain de Lyon. Mit ihren Werken setzen sich die eingeladenen Künstlerinnen und Künstler mit Fragen des Produzierens, des Austauschs, der Fürsorge und neuer Formen des Zusammenlebens auseinander.

Biennale für zeitgenössische Kunst in Lyon 2026

Die sehenswertesten Ausstellungen in Paris

Henri Rousseau im Musée de l'Orangerie, Auguste Renoir im Musée d'Orsay, Mickalene Thomas im Grand Palais und nicht zu vergessen Leonora Carrington im Musée du Luxembourg: entdecken Sie unsere Auswahl an Ausstellungen, die Sie in den Pariser Museen und Zentren für digitale Kunst nicht verpassen sollten

Von Redaktion France.fr

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