Olympische Ringe am FuĂe des Eiffelturms, die Feuerschale im Jardin des Tuileries, der silberne Zeus auf Tournee durch Frankreich⊠Nicht zu vergessen die Skulpturen bedeutender Frauen in der NĂ€he des Olympischen Dorfs und das zukĂŒnftige Denkmal fĂŒr die Championinnen und Champions unweit von Notre-Dame. Die symboltrĂ€chtigen Kulissen von Paris 2024 lassen die Erinnerungen an einen unvergesslichen Sommer wieder aufleben. Bereit, die Magie der Spiele zu verlĂ€ngern und dabei historische Orte und DenkmĂ€ler zu entdecken?
Was bleibt von den Olympischen und Paralympischen Spielen in Paris 2024?
Die olympische Feuerschale im Jardin des Tuileries
Jardin des Tuileries, Paris, Frankreich

Als eines der markantesten Sinnbilder der Spiele von Paris hat die olympische Feuerschale weltweit Aufmerksamkeit erregt, als die Flamme entfacht wurde und sich bei der Eröffnungsfeier erstmals als HeiĂluftballon in den Himmel ĂŒber Paris erhob. Ein Jahr spĂ€ter fasziniert sie noch immer mit ihrem auĂergewöhnlichen Design und ihrer innovativen, treibstofffreien Technologie.
An Sommerabenden versammeln sich zahlreiche Besucherinnen und Besucher mit dem Smartphone in der Hand rund um den Jardin des Tuileries, um den Sonnenuntergang zu erleben und dem spektakulĂ€ren Aufstieg der Feuerschale beizuwohnen â ein Moment, der Erinnerungen an die Spiele von Paris 2024 wachruft.
TagsĂŒber lĂ€sst sich das beeindruckende Kunstwerk bei einem Spaziergang durch einen der schönsten Parks von Paris, zwischen Brunnen, jahrhundertealten BĂ€umen und klassischen Statuen, entdecken. Der Jardin des Tuileries verbindet die Place de la Concorde, Austragungsort der Eröffnungsfeier der Paralympischen Spiele und neuer olympischer Disziplinen, mit dem berĂŒhmten Louvre-Museum und seinen Meisterwerken, darunter die Mona Lisa. So lĂ€sst sich die Magie der Spiele auf vielfĂ€ltige Weise mit der Erkundung bedeutender Orte und Bauwerke verbinden.
- Gut zu wissen: Die olympische Feuerschale ist noch bis zum 15. September 2025 zu sehen und danach jeden Sommer, bis zu den nÀchsten Olympischen und Paralympischen Spielen im Jahr 2028.
Die olympischen Ringe am Eiffelturm
Eiffelturm, Avenue Gustave Eiffel, Paris, Frankreich

Imposant und majestĂ€tisch: Die olympischen Ringe, die am Eiffelturm angebracht wurden, gehörten zu den eindrucksvollsten Kulissen von Paris 2024. Ihr nĂ€chtliches Leuchten ĂŒber der Stadt hat wĂ€hrend der gesamten Spiele Kinder und Erwachsene gleichermaĂen begeistert.
Um die Magie der Spiele noch einmal zu spĂŒren, spazieren Sie ĂŒber die inzwischen autofreie Pont dâIĂ©na â genau dort, wo Triathletinnen, Radfahrer und MarathonlĂ€ufer unterwegs waren. Machen Sie ein Erinnerungsfoto vor den Ringen in den Farben der fĂŒnf Kontinente, wĂ€hrend Sie ihrer RĂŒckkehr auf das berĂŒhmte Pariser Wahrzeichen im Jahr 2026 entgegensehen.
Die Statuen bedeutender Frauen in der NĂ€he des Olympischen Dorfs im Norden von Paris
Arena Porte de La Chapelle, Boulevard Ney, Paris, Frankreich
Erinnern Sie sich? WĂ€hrend der Eröffnungsfeier der Spiele von Paris 2024 wurden die PortrĂ€ts von zehn bedeutenden Frauen, Sportlerinnen, KĂŒnstlerinnen, Wissenschaftlerinnen, Juristinnen und Politikerinnen, auf der Seine inszeniert, gegenĂŒber der BrĂŒcke Alexandre III. Gleichzeitig sang Axelle Saint-Cirel im strömenden Regen die Marseillaise vom Dach des Grand Palais. Heute stehen die monumentalen Statuen dieser inspirierenden Persönlichkeiten, darunter Alice Milliat, GisĂšle Halimi, Simone Veil und Simone de Beauvoir, in einem Viertel im Norden von Paris, das sich im Wandel befindet.
Nur wenige Schritte vom Olympischen Dorf, dem Wasserzentrum, der Arena Porte de la Chapelle (Adidas Arena) und dem Parc de la Villette entfernt, lĂ€dt dieser kĂŒnstlerische Rundgang dazu ein, mehrere Austragungsorte neu zu entdecken. Die Magie der Spiele bleibt spĂŒrbar und die Werte von Gleichberechtigung und Sichtbarkeit, die Paris 2024 vermittelt hat, werden hier im Stadtraum weitergetragen.
Der silberne Zeus auf Tour durch ganz Frankreich

Nach seinem spektakulÀren Auftritt auf der Seine wÀhrend der Eröffnungsfeier der Spiele von Paris 2024 tourt der Publikumsliebling im Jahr 2025 weiter durch Frankreich.
Als eines der markanten Symbole von Paris 2024 beeindruckt das zehn Meter hohe, mechanische Pferd mit seiner mythologischen Erscheinung. Gesteuert wird es von einer silbernen Reiterin, die bei der Eröffnungsfeier die olympische Fahne trug und inzwischen selbst groĂe Bekanntheit erlangt hat. Nach seinem Aufenthalt auf dem Vorplatz des TrocadĂ©ro ist Zeus nun auf Tour â durch mehrere Etappenorte des Fackellaufs und durch bedeutende touristische Ziele wie das Schloss von Versailles, das Mucem in Marseille oder den Mont-Saint-Michel in der Normandie. Im September wird er schlieĂlich Nantes erreichen, die Stadt, in der er entworfen wurde.
FĂŒr Besucherinnen und Besucher ist das eine Gelegenheit, die Magie der Spiele weiterzuerleben und dabei ein zentrales Kunstwerk von Paris 2024 aus nĂ€chster NĂ€he zu entdecken â verbunden mit der Vielfalt und Kultur der französischen Regionen.
Das geplante Denkmal fĂŒr die Olympiasiegerinnen und -sieger nahe Notre-Dame
Pont Saint-Louis, Pont Saint-Louis, Paris, Frankreich

Es ist eine olympische Tradition: Bei jeder Austragung errichtet die Gastgeberstadt ein Denkmal zu Ehren ihrer Medaillengewinnerinnen und Medaillengewinner. In Paris entsteht bis Ende 2025 eine kĂŒnstlerische Installation mit Medaillen, in die die Namen der 5.000 olympischen und paralympischen Athletinnen und Athleten von Paris 2024 eingraviert werden. Das Denkmal wird auf der BrĂŒcke Pont Saint-Louis errichtet, zwischen der Ăle de la CitĂ© und der Ăle Saint-Louis, einem der schönsten Aussichtspunkte an der Seine und Schauplatz des Bootsparade bei der Eröffnungsfeier.
Nach einem Besuch der Kathedrale Notre-Dame de Paris lohnt sich ein Spaziergang durch das historische Paris. Auf der BrĂŒcke Pont Saint-Louis geben mehrere Modelle einen ersten Eindruck von dem kĂŒnftigen Denkmal, das das Erbe der Spiele dauerhaft im Stadtbild verankern wird.
Und nichts spricht dagegen, sich danach auf der anderen Seite der BrĂŒcke eine Eiscreme bei Berthillon zu gönnen, bevor Sie ĂŒber den Pont Marie zum rechten Seineufer zurĂŒckkehren, wo inzwischen ein neuer Badeplatz zugĂ€nglich ist. Eine weitere Möglichkeit, die Magie der Spiele von Paris zu verlĂ€ngern.

Von Kévin Bonnaud








