Die Weinreben der Champagne - aus einer fotografischen Perspektive

Mutige Entscheidungen haben den Charakter des Maison Louis Roederer in der Champagne geprägt. Auch nach 241 Jahren ist sich das Unternehmen treu geblieben und gemeinsam mit jungen Fotografen möchte es den Glanz des Weinguts und seiner Weine in einem neuen (poetischen) Licht präsentieren.

Märchenhafte Blasen

Marie Benattar schafft sich ihre eigenen Welten, um der Realität zu entfliehen. Ihr Augenmerk richtet sie dabei auf die Weinberge, die Erde und Objekte, die sie für ihre 'Realitätsflucht' verwandelt. "Ich habe viele Nächte in den Weinbergen verbracht, um diese Fotografien zu machen, die wie eine Allegorie der Sorten Cristal und Brut Premier erscheinen", sagt die Fotografin.

Gefrorene Schönheit

Laurent Kronental sieht Maschinen als Individuen an und führt uns in die futuristische Welt des Maison Louis Roederer. Der Fotograf, der sich seit einigen Jahren in seinen Werken mit unserem Verhältnis zur Zeit beschäftigt, zeigt sich "überwältigt von der eisigen Schönheit der Produktionshallen".

Himmlische Bilder

Grégoire Alexandre hingegen ist fasziniert und inspiriert von der örtlich gegebenen Biodynamik. "Diese Weinkultur ist auf geheimnisvolle Weise mit dem Rhythmus der Natur verbunden, ein Rhythmus, der im Kosmos und in den Sternen widerhallt. (...) Ich habe daher von diesen 'himmlischen' Bildern auf unkonventionelle Weise eine Art wissenschaftliches Fotoalbum erstellt."

Erde und harte Arbeit

Sandra Reinflet interessiert sich für Weinkeller und Weinfässer sowie für die Männer und Frauen, die Jahr für Jahr an der Herstellung dieses köstlichen Gebräus arbeiten. Sie will das zeigen, "was wir nicht sehen, wenn wir trinken". Der wahre Reichtum dieses Luxusprodukts liegt ihrer Ansicht nach nämlich in der Art seiner Herstellung.

Pastellfarben

Chardonnay, Pinot Noir und Meunier werden hier gelesen, doch es ist nicht die Weinlese, die es Laura Bonnefous angetan hat, sondern die zeitgenössische Inneneinrichtung des Maison Roederer in Reims. Sie nutzt die pastellfarbenen Wände des historischen Hauses, um "etwas zwischen Museum und Galerie" zu kreieren.