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Regionen mit eigenem Charakter
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Regionen mit eigenem Charakter
© AFP
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Jede französische Region besitzt ein ganz individuelles ökonomisches Profil. Hier eine kleine Bestandsaufnahme der Wichtigsten von ihnen.
Die in Regionen unterteilte Wirtschaftsmacht Frankreich wird größtenteils von einigen wenigen dieser Regionen und zuallererst von der Region Ile-de-France dominiert, die für sich genommen fast 30 % des französischen Bruttoinlandsprodukts (BIP) erwirtschaftet.
Auf dem zweiten Platz folgt die Region Rhône-Alpes, deren BIP nur ein Drittel der Ile‑de-France beträgt. Diese mit einer starken Deindustrialisierung konfrontierte Region konnte erfolgreich auf den Dienstleistungssektor setzen, der heute ihr größter Arbeitgeber ist (56 % der Beschäftigten im Privatsektor). Ein weiterer wichtiger Vorzug ist die führende Position im Bereich der in Frankreich als Pôles de compétitivité bezeichneten Cluster (15 der 71 in Frankreich anerkannten Projekte).
Die Stärken der nach BIP drittgrößten Region Provence-Alpes-Côte d'Azur liegen im Außenhandel (Hafen von Marseille) und im vor allem an der Côte d'Azur vertretenen Tourismus.
Auch die anderen Regionen haben ihre Besonderheiten. So haben in Nord-Pas-de-Calais, wo der Dienstleistungssektor ebenfalls einen hohen Stellenwert einnimmt, beispielsweise die großen Versandunternehmen und Verbrauchermarktketten ihren Sitz. In den Pays de la Loire hat sich die Produktion verstärkt auf die Sektoren mit höherer Wertschöpfung, wie beispielsweise unternehmensbezogene Dienstleistungen und Finanzdienstleistungen, konzentriert. Darüber hinaus belegt die Region den zweiten Platz (nach der Bretagne) in der Landwirtschaft und Seefischerei. Aquitanien hingegen, die in wirtschaftlicher Hinsicht fünftstärkste Region Frankreichs, verfügt über eine bedeutende Holzindustrie, produziert und exportiert aber auch zugleich renommierte Weine.










