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Kompetitivitätspole, um international wettbewerbsfähig zu sein
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Kompetitivitätspole, um international wettbewerbsfähig zu sein
© AFP
Um das Aufkommen neuer international sichtbarer Aktivitäten zu fördern, hat Frankreich das Konzept der „Kompetitivitätspole“ (pôles de compétitivité) ins Leben gerufen. Erläuterungen.
Frankreich hat insgesamt 71 Kompetitivitätspole geschaffen. Es handelt sich hierbei um auf ein bestimmtes Gebiet begrenzte Vereinigung von Unternehmen, Forschungszentren und Schulungseinrichtungen, die der Umsetzung einer gemeinsamen Entwicklungsstrategie zur Durchführung gemeinsam innovativen Projekten dient. Und dies hinsichtlich eines bzw. mehrerer Zielmärkte.
Diese Pole sind auf das gesamte Land verteilt und sind jeweils mit einer spezifischen Branche verbunden. Dabei kann es sich um Hightech-Bereiche, wie bspw. Nano- oder Biotechnologien oder aber auch Mikroelektronik, handeln. Es können sich jedoch auch traditionelle Industrien zusammenschließen, wie der Automobil- oder Luftfahrtsektor.
Diese Pole werden in drei Kategorien aufgeteilt. An oberster Stelle befinden sich die weltweit agierenden Pole. Sie sind sieben an der Zahl und umfassen die Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT), Biotechnologien und Ingenieurswissenschaften. Auf der mittleren Stufe befinden sich 11 Pole mit einer weltweiten Ausrichtung, die sich außer für die IKTs und die Biotechnologie beispielsweise auch für den Agrarsektor oder aber das Transportwesen interessieren. Die übrigen 53 Pole werden als national eingestuft.
Egal auf welcher Stufe sie sich befinden, profitieren diese Pole von staatlichen Beihilfen sowie Finanzzuschüssen der entsprechenden Gebietskörperschaften. Zwischen 2009 und 2011 vergab der Staat beispielsweise Beihilfen in Höhe von 1,5 Milliarden Euro.
Um einem Pol beizutreten, müssen Sie nur Kontakt mit ihm aufnehmen, um die Beitrittsbedingungen in Erfahrung zu bringen. Es steht Ihnen ein Polverzeichnis sowie eine interaktive Karte zur Verfügung, auf der sie diese lokalisieren können.










