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Französische Direktinvestitionen im Ausland

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Die Direktinvestitionen im Ausland tragen zur wirtschaftlichen Entwicklung Frankreichs bei und binden das Land in den Globalisierungsprozess ein. Die Direktinvestitionen erfolgen in Form von Beteiligungen eines Investors an einem bestimmten Unternehmen im Ausland.

Laut einer Definition des Internationalen Währungsfonds (IWF) gibt es vier Arten von Direktinvestitionen:

 

  • Gründung eines Unternehmens oder einer Niederlassung im Ausland 
  • Übernahme von mindestens 10 % des Gesellschaftskapitals eines bereits existierenden ausländischen Unternehmens; wenn der Anteil höher ist, spricht man von einer Portfolio-Investition
  • Neuinvestition der von einer im Ausland ansässigen Zweigstelle oder Filiale erzielten Gewinne
  • Operationen zwischen dem Mutterhaus einer transnationalen Firma und ihren Zweigstellen (z.B. Zeichnung einer Kapitalerhöhung, Darlehen, Vorschüsse...)

 

Im Jahre 2009 belegte Frankreich Platz zwei hinter den USA in der Klassifizierung der Kapitalflüsse durch die Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (OCDE); Die Direktinvestitionen Frankreichs im Ausland lagen über 110 Milliarden Euro; dies entspricht einem Rückgang um 11% gegenüber 2008, der auf die Wirtschaftskrise zurückzuführen ist.