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Schloss Saint-Germain-en-Laye, nationales Archäologiemuseum
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Schloss Saint-Germain-en-Laye, nationales Archäologiemuseum
© Mr Bidou / Flickr
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Schloss Saint-Germain-en-Laye, nationales Archäologiemuseum
© Hemis.fr
Das Schloss „Château de Saint-Germain-en-Laye“ liegt etwa 20 km westlich von Paris entfernt und beheimatet nunmehr das sehr umfangreiche, nationale Archäologiemuseum „Musée d'archéologie nationale“. Hier werden den Besuchern die Vorgeschichte, die Eisenzeit und Gallien detailgetreu in einem antiken Schloss präsentiert, das lange Zeit von königlichen Häuptern Frankreichs bewohnt wurde. Die zum Schlosspark gehörenden Terrassen warten mit einer schönen Aussicht auf den Pariser Ballungsraum auf.
Das Schloss „Château de Saint-Germain-en-Laye“ wird auch als altes Schloss „Château-Vieux“ im Gegensatz zu dem heute nicht mehr vorhandenen, neuen Schloss „Château-Neuf“, einer ehemaligen Residenz der französischen Könige, bezeichnet. Es bildete den Schauplatz der Unterzeichnung zahlreicher Friedensabkommen und königlicher Verträge.
Das Schloss liegt im Zentrum von Saint-Germain-en-Laye und dient heutzutage hauptsächlich als nationales Archäologiemuseum.
Nationales Archäologiemuseum „Musée d'archéologie nationale“
Dieses Museum beheimatet etwa 30.000 archäologische Gegenstände, wobei es sich um eine der größten Sammlungen von ganz Europa handelt! Die Gegenstände sind in sieben Teilsammlungen unterteilt worden, die der chronologischen Reihenfolge der Objekte entsprechen: Altsteinzeit, Jungsteinzeit, Bronzezeit, Eisenzeit, das römische Gallien und das merowingische Gallien (8. Jahrhundert), wobei diese Zeiträume mit Saal für vergleichende Archäologie abgerundet werden. Das Museum verfügt über mehr als zwei Millionen Objekte in den museumseigenen Lagerräumen.
Die Kapelle „Chapelle Saint-Louis“
Die an das Schloss angrenzende Kapelle „Chapelle Saint-Louis“ ist ebenfalls sehenswert. Hierbei handelt es sich um ein Meisterwerk der prächtigen gotischen Kunst. Die Bogenspitzen des Gewölbes verlaufen zu kleinen, zwischen den Fenstern bis zum Boden reichenden Säulen hinab. Angesichts der Aufteilung und der Bauweise handelt es sich bei dieser Kapelle um eine Vorstufe der großen Kapelle „Sainte-Chapelle“, die Louis (Ludwig) später innerhalb des Palastes „Palais de la Cité“ in Paris errichten ließ.
Die große Terrasse „Grande terrasse“
Der König Louis XIV (Ludwig XIV.) ließ von Le Nôtre typisch französische Gärten und die große Terrasse „Grande Terrasse“ errichten. Ebenso ließ er seine Privaträume im Schloss „Château-Vieux“ von Le Brun und Le Vau umgestalten. Im Jahre 1680 begannen die Ausbauarbeiten des Schlosses unter der Leitung von Jules Hardouin-Mansart mit der Errichtung von 5 Eckpavillons. Allerdings verließ Louis XIV(Ludwig XIV.) diesen Ort im Jahre 1682, um sich endgültig in Versailles niederzulassen.











