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Sonia Rykiel
Seit den 60-iger Jahren ist die atypische Designerin als Ikone der Pariser Eleganz bekannt und sie hat ihre Luxus-Konfektionsmarke nach ihrem eigenen Bild erschaffen, gleichwohl anspruchsvoll und frauennah, raffiniert und bürgerlich. Die aktuelle Mode hat ihren fortschrittlichen Kreationen, die auf der Grundlage des Feminismus aufbauen, viel zu verdanken; von dem Hosenkostüm zum Jogginganzug im farbigen Frotteestoff. © AFP
Die Frau Rykiel : Eine dünne in Schwarz gekleidete Silhouette mit feuerroter Löwenmähne, das ist das Bild, welches man von der Designerin im Kopf behält. Sonia Rykiel hat jedoch vor allem die Silhouette der anderen Frauen geprägt, indem Sie ohne Unterlass nach der richtigen Formel zwischen Stil und Alltag sucht. © AFP
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Der kurze Pullover : Die erste bezeichnende Kreation war der kurze und eng anliegende Pullover, der die femininen Formen so gut in Szene setzt wie nie zuvor. Der Startschuss wird gegeben, als 1963 die Sängerin Françoise Hardy ihn als ganz junges Starlett auf dem Titelblatt des Magazins Elle trägt. © AFP
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Streifen und andere unverzichtbare Motive : Mehrfarbige durch Schwarz abgesetzte Streifen: egal ob sie ein Strickkleid bedecken oder eine Überdecke, das Motiv wird sofort wiedererkannt. Aber der Stil Rykiel umfasst ebenfalls die Kreation des Hosenkostüms, sichtbare Nähte und den Wegfall des Saums. © AFP
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Die Unmode : Die 1977 mit „Unmode“ betitelte Kollektion ist das Manifest Sonia Rykiels, ein kreatives Postulat, fast schon philosophisch. Frauen müssen sich nicht dem Trend ergeben, ganz im Gegenteil ist es die Aufgabe des Designers, seine Kreationen auf die Körper der Frauen zuzuschneiden. Eine schöne Revanche der modernen Frau. © AFP
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Mutter und Tochter : Inzwischen hat Nathalie Rykiel, Tochter der Modeschöpferin und selber inspirierte Stylistin, das Schicksal des Modelabels in die Hand genommen. Ihre gegenseitige Beziehung diente übrigens als Vorlage zu dem Roman von Éliette Abécassis, mit dem Titel Mère et fille (Mutter und Tochter) (Albin Michel, 2008). © AFP
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