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Christian Dior
In der Haute Couture gibt es Modehäuser, deren Name künftig zum Kulturgut gehört, so stark haben sie jahrzehntelang die Eleganz nach französischer Art geprägt. Christian Dior gehört dazu. Sein Stil und der seiner Nachfolger haben Epochen durchlaufen, und sie sind den Strömungen nicht gefolgt, sondern sie haben sie ausgelöst.
"Die Frauen werden zu Ihrem Wohle sein." Die Handleserin des jungen Christian hatte nicht unrecht. Nach den Wirren der Kriege gründete er 1947 sein Haus, mit der Hilfe von Marcel Boussard. Und schon mit seiner ersten Modenschau entzündete er die Herzen von Paris: Gewölbte Taille, hohe Brust und die Beine 30 cm frei. Der New Look wurde geboren. © AFP
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Nach seinem Tod im Jahr 1957 übernahm ein Talent nach dem anderen die Spitze des Reiches Dior: Yves Saint-Laurent, dann Marc Bohan, Gianfranco Ferré. Aber mit dem Eintreffen von John Galliano, dem "enfant terrible" der englischen Mode in den neunziger Jahren wehte ein Wind der Revolution auf den Podien: Der Dandy unterzog die Regeln von Dior einer Revision und machte aus jeder Modenschau ein regelrechtes Spektakel. Die Verkäufe vervierfachten sich. © AFP
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Heute umfasst Dior weltweit mehr als 230 Boutiquen und eine prächtige Vielfalt: Prêt-à-Porter, Schmuck, die Linie Baby Dior und Dior Homme für den Herrn. Seit 2003 befindet sich auch die Uhren-Produktreihe im Aufwind, so wie die Uhr "D de Dior". Auch die Parfums Eau Sauvage, Miss Dior und J'adore sind auf der ganzen Welt unumgänglich geworden. © AFP
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