Allez au contenu Allez à la navigation Allez à la recherche Change language
Ein Schatz im Schloss Ecouen
Satz von 12 Löffeln Châlons-en-Champagne, 16. Jahrhundert, Silber, zum Teil vergoldet Schatz von Pouilly-sur-Meuse Nancy, lothringisches Museum
Der Schatz von Pouilly-sur-Meuse ist mehr als 5 Jahrhunderte alt und steht derzeit im Zentrum einer Ausstellung über wertvolles Tafelgeschirr der Renaissancezeit. Ab sofort im Schloss Ecouen zu besichtigen.
Vom 4. April bis 2. Juli 2012
Schloss Ecouen im Département Val d'Oise
Selten hat Tafelgeschirr aus der Renaissance, wie es von den Bürgern verwendet wurde, die Zeit so gut überstanden. So wurden diese Teile, um der wechselnden Mode gerecht zu werden, im Laufe der Generationen häufig eingeschmolzen. Bis zum 2. Juli 2012 bietet das nationale Renaissancemuseum im Schloss Ecouen nördlich von Paris eine wunderschöne Ausstellung an, die dem wertvollen Tafelgeschirr und Tafeldekor der Renaissancezeit gewidmet ist.
Hier bietet sich auch die Gelegenheit, den im Jahr 2006 entdeckten Schatz von 31 Silberteilen für den täglichen Gebrauch aus dem 15. Jahrhundert bis zur zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts zu besichtigen, wie zum Beispiel ein Wasserkrug mit Deckel aus Silber und Silbergold mit dem Stempel von Paris, ein Stück von großer Seltenheit, weil es auf 1480 datiert wird, ein einheitlicher Satz von zwölf Löffeln aus Silber und Silbergold mit dem Stempel von Châlons-en-Champagne (um 1520), oder auch zwei Salzbehälter aus Silber und Silbergold mit dem Stempel von Paris (um 1530).
Die Entdeckung des Schatzes von Pouilly-sur-Meuse
Mitte des ersten Jahrzehnts dieses Jahrhunderts entdeckten zwei Einwohner der Gemeinde Pouilly-sur-Meuse in Lothringen zufällig im Garten vergrabene Gegenstände, die sie zuerst für alte Konservendosen hielten. Diese Sammlung von Goldschmiedearbeiten wurde als nationales Kulturgut eingestuft und dem Lothringischen Museum von Nancy übergeben. Sie wird nun zum ersten Mal im Nationalen Renaissancemuseum gezeigt.
Seltene Stücke
Die Ausstellung enthält außerdem bemerkenswertes Silbergeschirr. Die Stücke werden, aufgewertet durch eine Dekoration mit Wandteppichen, Gemälden, Gravuren und Miniaturen, in Szene gesetzt und bieten einen interessanten Einblick in die Tischgebräuche der Renaissance.











