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  • Die Arenen von Nîmes

    Die Arenen von Nîmes

    © Hemis.fr

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Die im Südosten Frankreichs gelegene Stadt Nîmes beheimatet römische Arenen, die weltweit zu den am besten bewahrten Arenen ihrer Art zählen. Im Sommer bilden die Arenen das Zentrum verschiedener Veranstaltungen der zum Departement „Gard“ gehörenden Stadt.

Die Arenen von Nîmes wurde Ende des 1. Jahrhunderts nach Christus gebaut und konnten über die Jahrhunderte hin sehr schön bewahrt werden. Der außergewöhnliche Zustand dieses Monumentes zählt zu den wichtigsten Attraktionen der römischen Stadt, zu denen auch das Gebäude „Maison Carrée“ und der Turm „Tour Magne“, der hoheitsvoll auf die Gärten „Jardins de la Fontaine“ hinabblickt, gehören.

Von außen können die Besucher die 21 Meter hohe Fassade und ihre über zwei Ebenen verteilten, 120 Bögen bewundern. Im Inneren kann man auf den teilweise zerstörten oder restaurierten Rängen das Ambiente nachempfinden, das hier zur Zeit der sehr beliebten Gladiatorenkämpfe vorgeherrscht haben muss. Hier konnten ehemals bis zu 24.000 Zuschauer begrüßt werden.

Die Arenen, eine Freizeitstätte der Römer

In der Römerzeit bildeten die Arenen von Nîmes den Schauplatz verschiedenster Veranstaltungen, die zur Unterhaltung der Einwohner der Stadt sowie der nahen Umgebung angeboten wurden. Hierzu zählten u. a. die sehr beliebten Gladiatorenkämpfe und Jagden, bei denen Tiere in der Arena freigelassen wurden, die anschließend von den Kämpfern getötet werden sollten.

Obwohl die Arenen von Nîmes seit 1840 unter Denkmalschutz stehen, finden hier weiterhin alljährlich zahlreiche Freizeitveranstaltungen statt, zu denen aus der gesamten Region stammende Besucher anreisen.

Stierkämpfe, Aufführungen und römische Spiele

Die Arenen bilden einen der wichtigsten „Veranstaltungssäle“ von Nîmes. Zu Pfingsten und während der Weinlese finden hier verschiedene Stierkämpfe statt, die sich bei Kennern größter Beliebtheit erfreuen. Im Sommer vibrieren die Arenen im Takt verschiedener, hier dargebotener Konzerte.

Schließlich ehrt die Stadt natürlich auch ihre geschichtliche Vergangenheit und veranstaltet seit 2010 die großen römischen Spiele „Les Grands jeux Romains“. Zwei Tage lang werden den Besuchern hierbei historische Nachbauten, Aufführungen und kostümierte Umzüge (mit Kostümen aus der Vergangenheit Nîmes) dargeboten.

 

Absolut sehenswert

- Die Fassade der Arenen;

- Die zu den Rängen führenden, inneren Galerien;

- Die alljährlich im Sommer in den Arenen angeboten Konzerte.