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Der Invalidendom „Hôtel des Invalides“
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Der Invalidendom „Hôtel des Invalides“
© Hemis.fr
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Der Invalidendom „Hôtel des Invalides“
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Der Invalidendom „Hôtel des Invalides“ wurde im 17. Jahrhundert in Paris errichtet, um die Verletzten der Armeen von Louis XIV (Ludwig XIV). unterzubringen. Heutzutage befindet sich dort eines der größten Museen für Kunst und Militärgeschichte der ganzen Welt. Man kann den Invalidendom in ganz Paris gut sehen, was der mit Goldblättern vergoldeten Kuppel, in der sich die letzte Ruhestätte Napoleons befindet, zu verdanken ist.
Den Invalidendom erkennt man sehr gut an seiner vergoldeten Kuppel. Er befindet sich im 7. Pariser Arrondissement am Ende einer gleichnamigen Esplanade, die bei den Parisern bei schönem Wetter höchst beliebt ist. Ein toller Standort gegenüber der Seine, an der Brücke „Pont Alexandre III“ und dem „Grand Palais“! Louis XIV (Ludwig XIV.) ordnete den Bau des Invalidendoms im Jahre 1670 an und wollte hier ursprünglich ein Hospital für die verletzten Soldaten seiner Armeen errichten. Ende des 17. Jahrhunderts beheimatete die Einrichtung mehr als 3.000 Pensionäre.
Obwohl sich auch heute noch ein Hospital in dem Gebäude des Invalidendoms befindet, ist es dennoch besser als letzte Ruhestätte Napoleons sowie als Armee-Museum bekannt. Dieses Museum wartet zudem mit umfangreichen, historischen Sammlungen auf.
Das Armee-Museum „Musée de l'Armée“
Das Armee-Museum bietet den Besuchern eine vollständige Übersicht über die französische Militärgeschichte. Die Vielfalt der ausgestellten Stücke und die weiträumigen Zeiträume verleihen diesem Museum seinen außergewöhnlichen Charme.
Im Museumsinneren können Sie insbesondere eine umfangreiche Sammlung von Waffen und alten Rüstungen aus der Zeit vom 13. bis zum 15. Jahrhundert, kleine Artilleriemodelle oder auch ein außergewöhnliches Ensemble an Stücken, die aus der Zeit Napoleon I. und der damaligen Marschälle „Maréchaux de l'Empire“ stammen, entdecken.
Das „Historial Charles de Gaulle“: Ein Multimedia-Museum!
Zudem können die Besucher im 2008 eröffneten Historial Charles de Gaulle das Leben dieser wichtigen Persönlichkeit und Staatsmannes nachverfolgen. Hierzu wurden verschiedene interaktive Vorrichtungen, Audio-Archive wie auch visuelle und audiovisuelle Archive bereitgestellt. Der Höhepunkt dieser Ausstellung: Ein großer, mit zahlreichen Bildschirmen ausgestatteter Hörsaal, in dem eine höchst interessante Biografie von Charles de Gaulle präsentiert wird.
Die Grabstätte des Herrschers
Neben dem Museum ist der Invalidendom auch als letzte Ruhestätte von Napoleon I. bekannt. Diese befindet sich seit 1861 in der Mitte der zur Kuppel gehörenden Kirche.
Sie wurde auch roten Quarzfelsen gebaut und auf einem grünen Granitsockel (aus den Vogesen) errichtet, der auf dem Boden von einer Lorbeerkrone, einem Siegessymbol, geschmückt wird. Der Chor der Kathedrale „Cathédrale Saint-Louis des Invalides“ ist das einzige seiner Art, das permanent mit einer französischen Flagge geschmückt ist. Hier kann man traditionsgemäß unter der Kuppel aufgehängte Fahnen und Banner entdecken, die den feindlichen Armeen zur damaligen Zeit genommen wurde.
Absolut sehenswert:
- Die mit Goldblättern geschmückte Kuppel;
- Das Armee-Museum „Musée de l'Armée;
- Die zur Kuppel dazugehörige Kirche, in der sich die letzte Ruhestätte von Napoleon I. befindet
- Die Esplanade „Esplanade des Invalides“
Der Invalidendom und die vergoldete Kuppel!
Der allgemeine Bauplan dieses Bauwerkes, ein Entwurf von Jules Hardouin-Mansart, gestaltet sich recht einfach: Ein griechisches Kreuz, das auf einem viereckigen Plan aufgezeichnet ist. Das gesamte Bauwerk spiegelt den klassischen, französischen Stil, den typischen Stil des wichtigen Jahrhunderts und den Stil von Versailles perfekt wider. Jedoch trifft man an der mit Fenstern geschmückten Kuppel auf viel strengere, „klassischere“ Elemente der deutlich veränderten Architektur: Paarweise aufgestellte Säulen, hohe Fenster mit kurvenförmig verlaufenden Fensterstürzen, kleine, auf dieser Säulenkrone angeordnete Spiralen, eine von Feuertöpfen umgebene Kuppel, die mit vergoldeten Motiven von Trophäen geschmückt ist, wobei das Ganze von einem viereckigen und vergoldeten Dachfenster abgeschlossen wird, das sogar die barocksten, großen italienischen Architekten der damaligen Zeit begeistert hätte!












