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  • JR

    JR

    Die Ausstellung „28 millimètres" des französischen Fotografen JR, im Juli 2007 in Arles. © Anne-Christine Poujoulat – AFP

  • Daniela Rossell

    Daniela Rossell

    Die Ausstellung der mexikanischen Fotografin Daniela Rossell, im Juli 2011 in Arles. © Gérard Julien – AFP

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Das 1970 durch den Fotografen Lucien Clergue, den Schriftsteller Michel Tournier und den Historiker Jean-Maurice Rouquette ins Leben gerufenen Festival Rencontres d'Arles erlangte insbesondere durch die Auswahl unveröffentlichter Produktionen, die im Laufe der Jahre zahlreichen Fotografen ans Licht der Öffentlichkeit gebracht haben, internationale Bekanntheit. Das Festival findet jedes Jahr statt und dauert den gesamten Sommer.

Die in der Eröffnungswoche zahlreich anzutreffenden internationalen Vertreter der Branche zeugen von der Bedeutung, die den Rencontres d'Arles als Sprungbrett vieler Fotografen und Künstler beigemessen wird.

Die Aufgabe

Drei Ziele, die Jahr für Jahr verfolgt werden, sind das Aufspüren neuer Ansätze, die Verfolgung des Auftretens neuer Techniken sowie die Umsetzung einer anderen Herangehensweise an das Zeigen von Fotografien, die das Entstehen eines echten Bezugs zum betrachteten Bild ermöglicht.

Das Programm

Die rund zwanzig Experten unterschiedlicher Horizonte tragen mit der Vielfalt der von ihnen eingebrachten Perspektiven zur Fülle des gebotenen Programms bei. Bisweilen wird ein Teil der Programmgestaltung einem Künstler anvertraut: 2004 war es Martin Parr, 2006 Raymond Depardon, 2008 Christian Lacroix und 2009 Nan Goldin.

Die Ausstellungen

Die mehr als sechzig, häufig in Zusammenarbeit mit französischen und ausländischen Museen und Institutionen produzierten Ausstellung in den historischen Gebäuden der Stadt möchten der zeitgenössischen fotografischen Kreation eine Projektionsfläche bieten und auf diese Weise zu einer Weitergabe des fotografischen Erbes beitragen.