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Das Musik-Festival Eurockéennes in Belfort
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Das Musik-Festival Eurockéennes in Belfort
Das Musik-Festival Eurockéennes in Belfort. © Sébastien Bozon / AFP
Ein großes Musikfest, das 1989 anlässlich des 200. Jahrestags der Französischen Revolution geschaffen wurde: Die Eurockéennes von Belfort, die von Anfang an ein Fest für die gesamte Bevölkerung sein sollten, sind ein unabhängiges Festival, das von der gemeinnützigen Vereinigung „Territoire de Musiques" organisiert wird.
Quartier bezogen haben die Eurockéennes auf der Halbinsel Malsaucy, einem schönen Fleckchen Natur zwischen zwei großen Wasserflächen, wo an jedem ersten Juliwochenende des Jahres drei Tage und drei Nächte lang „als Teil einer erweiterten Gemeinschaft, die die Eurocks als musikalische Ferien in einer eigenen Welt wahrnimmt, einem Jeden der Zugang zur Kultur ermöglicht wird".
Solidarische Eurockéennes
Die Eurockéennes von Belfort, die Jahr für Jahr rund 100.000 Zuschauern anziehen, sind zuallererst ein Festival mit bewusst niedrig gehaltenen Eintrittspreisen. Mit kostenlosen Campingmöglichkeiten und Shuttle-Bussen im Zeichen der Eurockéennes Solidaires sowie der Unterstützung durch den Club des Mécènes spiegeln sich in diesem Festival auf konkrete Weise ebenfalls drei wichtige Themen wider: Behinderung, Eingliederung und Prävention, Umwelt.
Ein leidenschaftliche Hommage an unsere Zeit
Der Veranstalter Territoire de Musiques öffnet seine Türen konsequent sowohl dem Mainstream, als auch den Geheimtipps des Undergrounds und drückt in dieser eklektischen Programmgestaltung den Willen aus, ein möglichst breites Publikum zu erreichen. Und tatsächlich reist bewusstes Publikum aus immer ferneren Gegenden zu diesem „kleinen Woodstock" in der Franche-Comté an, wo bereits David Bowie, Depeche Mode, James Brown, Noir Désir, Björk, Daft Punk oder auch Nine Inch Nails zu sehen und zu hören waren.














