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Sektoren mit Personalbedarf im Dienstleistungsbereich
Der Dienstleistungsbereich bleibt Motor der französischen Wirtschaft. Für Berufe im tertiären Sektor besteht seit 2010 die größte Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt. Die Bereiche Tourismus, Dienstleistungen für Unternehmen, medizinische Pflege und neue Technologien benötigen am dringendsten neue Arbeitskräfte.
In Frankreich hat die Tourismusindustrie so sehr an Bedeutung gewonnen, dass die am stärksten touristisch geprägten Gegenden zugleich diejenigen sind, in denen die Unternehmen die meisten neue Stellen planen. Dieser besondere Markt zeichnet sich aus durch einen sehr unterschiedlichen Bedarf an Arbeitskräften (Küchenhilfen, Freizeit-Animateure, Hotelangestellte), durch starke saisonale Schwankungen und eine überdurchschnittliche Fluktuation der Mitarbeiter.
Hingegen verzeichnet der Sektor Dienstleistungen für Unternehmen eine etwas geringere Nachfrage nach Personal, hier ist aber auch die Saisonabhängigkeit sehr gering. In diesem Bereich werden einerseits hauptsächlich Sekretäre/Sekretärinnen, Telefonisten/Telefonistinnen und Programmierer, andererseits IT-Spezialisten oder Inbetriebnahmetechniker gesucht.
Der zunehmende Personalbedarf im Bereich medizinischer Pflege, der auf eine Verlängerung der Lebenserwartungen zurückzuführen ist, trägt zum starken Wachstum bei medizinisch-sozialen Berufen bei. Am dringendsten benötigt werden Mitarbeiter im Gesundheitswesen (Pfleger, Säuglingsschwestern, Pflegehelfer/Pflegehelferinnen); hierbei handelt es sich meistens um Daueranstellungen.
Der stark wachsende Bereich der neuen Technologienverzeichnet einen hohen Bedarf an leitenden Angestellten. Die Nachfrage stützt sich vor allem auf Dienstleistungen im Bereich Wissenschaft und Technik, Information und Kommunikation. Sie ist umso stärker, da es schwer ist, geeignete Leute zu finden und das Angebot niedriger als die Nachfrage ist.






