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Die Heilige Anna, das letzte Meisterwerk von Leonardo da Vinci
Die Heilige Anna, die Jungfrau und das Kind, mit einem Lamm spielend, genannt: Die Heilige Anna. Um 1503-1519 Öl auf Holz (Pappel) Paris, Musée du Louvre, Gemäldeabteilung, © RMN, Musée du Louvre / René Gabriel Ojéda
Nach zwei Jahren Restaurierungsarbeiten ist die Heilige Anna, ein Meisterwerk Leonardo da Vincis, wieder im Louvre-Museum in Paris zu besichtigen. Aus diesem Anlass ist dem Werk eine große Ausstellung gewidmet, welche die langsame Entstehung dieses Gemäldes und seinen Einfluss auf die Entwicklung der Kunst nachzeichnet.
Vom 29. März bis 25. Juni 2012
Musée du Louvre, Paris
Es handelt sich zweifellos um eine der ehrgeizigsten Kompositionen von Leonardo da Vinci. Das Gemälde Maria mit dem Kind und der Heiligen Anna, genannt "Anna selbdritt", steht derzeit im Mittelpunkt einer großen Ausstellung im Musée du Louvre in Paris.
Das Gemälde auf Holz blieb beim Tod des Künstlers im Jahr 1519 unvollendet und wirft noch heute zahlreiche Fragen über seinen Auftraggeber, seine Realisierung oder auch seine Geschichte auf.
Anna selbdritt, ein einflussreiches Werk
Der Beginn der langen Entstehung der Anna selbdritt, ein Meisterwerk, welches das italienische Genie bis zu seinem Tod unablässig perfektioniert hat, wird auf das Jahr 1501 datiert. Zeugen dieser Entwicklung sind Archivdokumente, Kompositionsskizzen, vorbereitende Zeichnungen, Landschaftsstudien, Atelierversionen oder von anderen Malern gefertigte Kopien aus der Epoche. Insgesamt 130 Werke werden erstmals zusammen ausgestellt, unter ihnen die außergewöhnlichen Leihgaben des Burlington House Cartoon der National Gallery London und die 22 Zeichnungen im Besitz der Sammlung Ihrer Majestät der Königin Elisabeth II.
Die Ausstellung soll außerdem den Einfluss dieses Meisterwerks im Laufe der Jahrhunderte aufzeigen, so insbesondere mit der Ausstellung von Werken von Raffael und Andrea del Sarto oder Künstlern der jüngeren Zeit wie Delacroix, Degas und Max Ernst.











