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Das Higgs-Boson: Eine weitreichende Entdeckung

Aktuelles 20. und 21. Jhd.

Das Higgs-Boson

Die CERN-Forscher bei der Suche nach dem Higgs-Boson. © Fabrice Coffrini / AFP

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Die Physiker des europäischen Kernforschungszentrums könnten das Higgs-Boson entdeckt haben. Ein bedeutender Durchbruch im Bereich der Teilchenphysik.

Am 4. Juli 2012 hat das europäische Kernforschungszentrum CERN im Rahmen einer Konferenz in Genf bekannt gegeben, dass es ein neues Teilchen „beobachtet“ habe, bei dem es sich um das Higgs-Boson handeln könnte. Dieses manchmal auch als „Gottesteilchen“ bezeichnete Teilchen wird fieberhaft von den CERN-Physikern gesucht und würde nach Angaben der Website der Forschungseinrichtung „das fehlende Element des Standardmodells der Teilchenphysik“ begründen. Sollte sich diese „Beobachtung“ als wahr herausstellen, würde dies eine der bedeutendsten wissenschaftlichen Entdeckungen des Anfangs dieses Jahrhunderts bedeuten.

Das europäische Kernforschungszentrum

Das an der französisch-schweizerischen Grenze untergebrachte europäische Kernforschungszentrum (CERN, Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire) wurde offiziell 1954 in der Schweiz nach einer Idee des französischen Physiknobelpreisträgers Louis de Broglie gegründet. Ab 1949 schlägt letzterer bei der europäischen Kulturkonferenz in Lausanne die Gründung eines europäischen Forschungslabors vor. Fünf Jahre später ratifizieren zwölf Länder, darunter Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Italien, die Konvention des CERN. Seitdem wurde die Einrichtung auf Organisation Européenne pour la Recherche Nucléaire umgetauft, behält jedoch ihr Akronym bei. Sie zählt inzwischen zwanzig Mitgliedsstaaten.

Mehr Informationen

 

  • Die Website des CERN